Was war, ist gewesen... - ein Saisonrückblick 2010 und früher

Letztens in Tornesch...

16. Dezember, 20.00 Uhr

"Torte und Schwarzer Kater"-Lesung in der Stadtbücherei Tornesch

 

Tiedemanns Elbansichten - ein Bibliothekar wird laut

Lesung und Tortenverköstigung

 

Mit Chris Reas "Driving home for christmas" im Radio und wirren Unfallbildern von umstürzenden Gefahrgut-Lastern im Kopf, ging es am Donnerstagabend auf den beschwerlichen Weg nach Tornesch. Schon bei normalem Wetter ist das gewiss keine Lustfahrt - bei Eis und Schnee und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 12 km/h war es ein Himmelfahrtskommando... und dabei war noch nicht einmal Weihnachten.

 

Der Weg nach Tornesch sollte sich aber gelohnt haben, denn von der Stimmung her war es eindeutig die schönste Lesung bislang.

 

Lag ich in den Wochen zuvor in harten Gagenverhandlungen mit dem Kollegen Harbeck und forderte mehr spaßeshalber neben einem Kuchen noch drei Dutzend Baccara Rosen und eine Flasche Schwarzer Kater, so präsentierte sich bei der Ankunft eine Palette feinster kulinarischer und floristischer Köstlichkeiten. Das Gagenbufett lies keine Wünsche offen und selbst die Zusatzvereinbarung "Keine Rosinen. Kein Zimt" wurden bedingungslos umgesetzt.

 

Einen herzlichen Dank an diese höchstwahrscheinlich nicht zu schlagende Vorbereitung von Sandra und Michael Harbeck.

 

Nach ein paar ausladenden, schnurrigen Worten des Kollegen Harbeck ging es dann los und ein 75-minütiger Eselsritt durch die Niederungen der holsteinischen Landmannsseele und den Alltagserfahrungen eines Hamburg-Pendlers erschütterte die immerhin 16 Zuhörer, darunter auch einige zahlende, teilweise bis ins Mark, erfreute aber auch die Gemüter und füllt enatürlich die Herzen der Menschen mit wohliger Wärme.

 

Der anschließende angenehme Plausch mit den Gästen mit gleichzeitiger Kuchenverköstigung hätte noch Stunden dauern können, wenn da nicht draußen ein Wetter wie auf der Rukatunturi-Schanze bei Kuusamo geherrscht und ein kleines Mädchen nicht bald einmal ins Bettchen gemusst hätte.

 

Ich weiß nicht wann, aber ich weiß dass ich einmal wieder nach Tornesch kommen werde. Herrlich war´s.

 

Beim Teutates! Wo sind meine Haare geblieben? Ich bin mir sicher vor der Fahrt nach Tornesch zumindest noch ein paar Flusen auf dem Kopf gehabt zu haben. Wahrscheinlich sind die nach dem 37. Mal Blitzdingsen in der gemütlichen Atmosphäre verglüht, denn dieses Foto da ist einer dieser Versuche ein halbwegs passables Foto von mir hinzukriegen - und das lag nun wirklich nicht an mir!!!

 

Bitte glauben Sie nicht, dass ich in Äääächt so aussehe: Haarlos, angetrunken und leicht bescheuert... Nun weiß ich aber, wie ich mal in gut 25 Jahren aussehe: haarlos, angetrunken und leicht bescheuert!

Begrüßung durch den Gastgeber
Tornesch_Begruessung.mp3
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Die Weihnachtsgeschichte... also nicht die, sondern eine andere
Weihnachten_2.mp3
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30. Oktober, 18.00 Uhr

Auftakt-Act der Nacht der Gix bei Heymann:

 

Tiedemanns Elbansichten - ein Bibliothekar wird laut

Lesung und Körperkunst

 

Filialchefin Nicole von Leesen schleppte noch kurz vor Veranstaltungsbeginn Klappstuhl um Klappstuhl in den Verkaufsraum um den meisten der etwa 80 Besucher einen Sitzplatz anbieten zu können, ich konnte diesen Anblick nicht ertragen und machte die Tür zum VIP-Bereich (der sonst wohl Pausenraum/Buchlager/Büro ist) lieber zu.

 

Rammelvoll war es und noch während der ersten Geschichte musste ich von unplugged auf Mikro umsteigen, da meine mehr als rhetorische Frage "Kann man mich hör´n da hinten?" kurioserweise mit "Neeeein!" beantwortet wurde.

 

Und sonst? Tja, ich würde mal sagen: Solide Vorstellung an einem wackeligen Tisch, bei dem das Übergreifen mit dem rechten Arm zum Wasser auf der linken Seite die größte Schwierigkeit des Abends sein sollte. Mein großzügiges Angebot, dass die Leute sich noch für eine geringe Schutzgebühr mit mir fotografieren lassen konnten, nahm leider niemand an. Tja, denn nicht.

 

Besonders erfreut war ich über den Besuch meines guten Freundes Mario und meiner ehemaligen Klassenkameradin Mella, die trotz Schwangerschaft und akuter Heißhungerschübe den Weg nach Elmshorn gefunden hatte. Danke Euch beiden und natürlich allen anderen Zuhörern, Ihr seid echt nett zu mir!

Weitere Infos unter Nacht der Gix und hier

Die Rückenschmerzen
Auszug aus der Lesung.
Rueckenschmerzen.mp3
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26. Oktober

Treffpunkt Bibliothek - Deutschland liest!

HADAG-Fähre 62, ab Landungsbrücken, Brücke 3 um 11:00 Uhr

nach Finkenwerder, zum Sandtorhöft und wieder zurück.

 

Lesung und spontanes Kielholen und Fische füttern.

 

Vor herrlicher Hafenkulisse und schönstem Wetter ging es auf See über die Elbe. An Bord herrschten in etwa 40 Grad und die trockene Heizungsluft war alles andere als maritim. Aber selbst so etwas kann einen Jungen aus der Marsch nicht foppen und nur unterbrochen durch den jaulenden Schiffsmotor beim Anlegen war es eine erfolgreiche Kaperfahrt.


 

Wer es in Heidgraben schafft, schafft es überall!

12. September

Lesefest Heidgraben.

Tiedemanns Elbansichten - ein Bibliothekar wird laut

Lesung und Seelenstriptease

 

Gemeindezentrum Heidgraben, Uetersener Straße 8

 

Ein Match, dass durch  Sauerstoffmangel bestimmt wurde, nicht bei mir, sondern eher im Saal. Scheinbar hatte das mehrheitlich ältere Publikum Angst vor der gefährlichen Zugluft. Egal, macht nix.

Fazit: Auswärts auf ungewohntem Geläuf gut gespielt und die Punkte mitgenommen. Der Gastgeber hat Geschenke verteilt und auf ein Rückspiel, wiederum auswärts, gedrängt...

Fast ein Heimspiel - Kulturnacht Glückstadt

11. September

Glückstädter Kulturnacht.

Tiedemanns Elbansichten - ein Bibliothekar wird laut

Lesung und Haarkunst.

 

An alter Wirkungsstätte gut agiert und mehrfach eingenetzt. Leider wurde zu früh abgepfiffen, da war noch eine Menge Nachspielzeit drin.

 

Die Norddeutsche Rundschau wusste folgendes zu berichten:

Kulturnacht: Literatur, Licht und Liebe

13. September 2010  | Von Kira Oster; Jan-Hendrik Helm

"... Arne Tiedemann, Bibliothekar und Kolumnist, begeisterte auf dem Traditionsschlepper "Flensburg" am Hafen. Er erzählte von Vätern, die ihren Söhnen erklären, warum in Kollmar am Strand "volle Kanne Ebbe" ist. "Das Hochwasser ist jetzt auf der anderen Seite", hat er einen Vater sagen hören. Auf amüsante Weise empörte Tiedemann sich über das "halbe Nichtwissen" der Strandgäste. Außerdem berichtete er von Frauen, die nur bauchfrei tragen sollten, wenn sie auch "bauchfrei" sind und er bezeichnete String-Tangas als die "Liebestöter des 21. Jahrhunderts". Auch das Dasein als "unterdurchschnittlich begabter Fußballspieler der Kreisklasse" brachte die Zuschauer zum Lachen. ..."
Foto: Kirbis, Glückstadt DTM Foto: Kirbis, Glückstadt DTM

Heimspiel

22. August

Lesung am Deich.

Tiedemanns Elbansichten  - eine Auswahl

Lesung und Dorf-Hommage.

 

Eine Reisegruppe aus Seester informierte sich über Bräuche, Traditionen, Begebenheiten und Heldentaten in und aus Kollmar. Der besseren Übersciht wegen fand diese Lesung etwa 300m von der Ortsgrenze entfernt statt. Heimvorteil eindeutig ausgenutzt und locker dreifach gepunktet.

 

Solides Auswärtsspiel mit Abschlussschwächen

Auswärtsspiel Auswärtsspiel

Schlappe bei Heymann

Rückschlag im Spiel um den Klassenerhalt. Bei der groß angekündigten Pressekonferenz, ... ääh Signierstunde im Büchertempel Heymann in Elmshorn kamen weniger "Fans" als erwartet. Das Foto zeigt den Sturm-und-Drang-Tank mit einem Drittel aller Interessierten. Ausrechnen kann das nun jeder für sich alleine. Ärgerlicher Punktverlust.