Fr., 11.09.2020

Lesefest in Heidgraben

Auszüge aus:

"Man kriegt vielleicht den Jungen aus dem Dorf heraus,

aber nicht das Dorf aus dem Jungen!"

Gemeindezentrum Heidgraben
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Foto: J. Engelbrecht
Foto: J. Engelbrecht
Der erste Auftritt nach langer Zeit. Im Rahmen des 40. Büchereijubiläums in Heidgraben lud Marion Sörensen viele Autoren der Region zu einem kleinen Lesefest ein und trotz Corona, trotz Abstandhalten, trotz Maßnahmen war es wirklich ein Fest; kein rauschendes, explosives, sondern zumindest mir ein innerliches.
Tausend Leute haben es schon vor mir gesagt und ich sage es auch: Jetzt weiß ich, was mir gefehlt hat. Wieder aufzutreten, auch in verändertem Rahmen und mit weniger Leuten ist zwar anders, aber nicht schlechter. Wir werden uns wohl dran gewöhnen müssen.
Es gab einen Auszug aus dem "Dorfjungen"-Programm, der als Appetithappen für das kulinarisch umgürtete volle Programm zwei Wochen später im Rosenhof (siehe Termine) bei Heren Avakova dienen soll. Und tatsächlich; drei oder vier Leute haben tatsächlich keine Ausrede parat gehabt und kommen dann wieder. Dann gibt es auch den Rest des Programms mit allen Höhen und menschlichen Tiefen...

Ich habs gestern schon in den Heidgrabener Gemeindesaal gebrüllt, schreibe es hier fürs Protokoll aber auch gerne noch einmal: Zum 50. Jubiläum bin ich wieder da!


Fr./Sa., 14./15.02.2020

Haus 13

Adolfstraße 13, Elmshorn

"Man kriegt vielleicht den Jungen aus dem Dorf heraus, aber nicht das Dorf aus dem Jungen!"

 20:00 Uhr (Einlass ab 19:00 Uhr)

Eintritt: 14,-- €

Zwei wirklich gelungene, tolle und für mich auch rührende Abende im "Wohnzimmer" Haus 13. Oder wie Haus-13-Vereinsvorsitzende Anna Haentjens es lieb sagte: "Du bist ein Kind vom Haus 13".
Bereits im zwölften Jahr in Folge begann das neue Vorlesejahr mit neuem Programm im Haus 13 in der Adolfstraße und die Termine für das nächste Jahr stehen auch schon fest. Es geht also erst einmal weiter.

Viele bekannte Gesichter und Freunde des gepflegten Blödsinns waren verlässlich wieder da, um sich die neuesten Informationen über vergangene Zeiten zu holen. Am zweiten Abend dann auch viele aktive und ehemalige Kollmaraner und dem Dorf verbundene Zeitzeugen von einst. Das ist dann schon was Besonderes und Verpflichtung obendrein keine Märchen nach Grimm'schen Vorbild (Es war einmal...) zu erzählen, sondern zu berichten wie es damals in Kollmar war. Oder gewesen sein könnte.

Was mir beim Schreiben und "Produzieren" das Jahr über nicht aufgefallen war, kam dann an dem Abend - für mich zumindest - innerhalb dieser zwei Stunden pro Abend ganz deutlich raus. Und obwohl Humor, Witz und Satire das Grundgerüst dieses Texts sind, hab ich festgestellt, dass weit mehr Melancholie und Wehmut drin stecken, als ich dachte. Da dachte man, man kennt sich und wird dann doch wieder von sich selbst überrascht.
Übrigens. Falls jemand ein Fahrgeschäft vom Jahrmarkt zu verkaufen hat, ich wäre interessiert...

Alle Fotos von ©Karen