Autorenportrait Arne Tiedemann

Arne Tiedemann, geboren 1973 in Elmshorn und aufgewachsen in Kollmar,  im Brotberuf Bibliothekar an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg.

 

Ganz nebenbei Autor und freier Mitarbeiter der Elmshorner Nachrichten; die Kolumne „Tiedemanns Elbansichten“ ist vom sommerlichen Lückenfüller 2006 zur festen Institution des Blattes geworden und erfreut sich seit mittlerweile über 11 Jahren großer Beliebtheit.  In diesen ironischen Sekundenphilosophien betrachtet Tiedemann seine Mitmenschen und sich im Alltag, erzählt vom Leben in der Marsch, von vorm Deich und hinterm Mond. Die Sportkolumne "Dichter am Ball" läuft sogar schon seit 2004 im Blatt.

 

2008 erschienen diese Kolumnen als Buch unter dem selben Titel. Mit „Wir hier im Norden“ in Zusammenarbeit mit Cartoonist Piet Hamann folgte zwei Jahre später das buchgewordene Navigationssystem zur norddeutschen Identitätsbildung.

 

Mit "Dorftrottel 2.0 de luxe" erschien im September 2011 der ultimative und einzig legitime Elbansichtennachfolger. Jedoch ist "DT20DL" nicht einfach eine zweite Kolumnensammlung wie die Elbansichten, sondern ein Sammelsurium von Kolumnen, längeren und kurzen Kurzgeschichten.

 

Und schließlich "Endlich 40 - das war mein Leben". Eine Art Zwischenbilanz über die letzten 40 Jahre sich selbst. Kein Kummer, keine Melancholie, keine Klage. Es wird nur erzählt, was tatsächlich passiert ist.

 

Dann im Norden was Neues im Oktober 2015. Der lang ersehnte 2. Teil von "Wir hier im Norden" drängt in die Buchläden und Büchereien. Ganz aktuell (Oktober 2017) erschien der dritte "Wir hier im Norden" Band mit dem Untertitel "Das wahre Hambuch".

 

Arne Tiedemann blogt zudem im Internet über Amateurfußball und seine Mannschaft von den Senioren des FC Elmshorn.

 


Das aktuelle Programm

Setzen, Sechs!

Genug Zeit war ja da, und sein Potential als Unterhalter entdeckte Arne Tiedemann in der langen Schulzeit. Allerdings nur er. Mitschülern und Lehrern blieb diese Entdeckung weitestgehend vorenthalten; sie teilten ihre Vormittage mit einem mäßig interessierten, aber stets bemühtem Pennäler, der sich mehr schlecht als recht durch die Mittelstufe deklinierte, oftmals keinen blassen Dunst hatte und häufig nicht nur im Matheunterricht mit dem Schlimmsten rechnete. Doch nicht nur von Latein, Chemie und Englisch wird die wörtliche Rede sein, auch die anderen Fächer – von Religion bis zu Physik – stehen auf dem Stundenplan. Alles kommt dran! Diesmal mit unangekündigten Vokabeltests und Abschlussprüfung. Und was am Ende nicht geschafft wird, das bleibt dann Hausaufgabe!